KRANKENSALBUNG &
KRANKENKOMMUNION
Krankensalbung
Ein Sakrament der Heilung und Hoffnung
In Zeiten von Krankheit erleben wir oft Momente der Ungewissheit, der Angst und der inneren Erschütterung. Wenn der Körper leidet und die Zukunft ungewiss erscheint, ist es schwer, Hoffnung und Trost zu finden.
In diesen schwierigen Stunden will die Krankensalbung einen Moment der Nähe zu Gott schenken – ein Sakrament, das sowohl geistige als auch körperliche Heilung erhoffen lässt.
Die Krankensalbung ist mehr als nur ein Ritual; sie ist ein tiefes Zeichen der Liebe und Fürsorge Gottes. Durch das Auflegen heiliger Öle und das Gebet des Priesters wird der Kranke in die Umarmung Gottes aufgenommen. Es ist eine Erinnerung daran, dass Gott nicht nur in den gesunden Zeiten an unserer Seite steht, sondern besonders in den Momenten des Leidens bei uns ist.
Die Krankensalbung schenkt nicht nur geistige Kraft, nimmt auch die körperlichen Heilung mit ins Gebet. Das Sakrament ist ein Gebet um Heilung, das auf die unendliche Liebe Gottes und das Vertrauen in seine göttliche Fürsorge setzt. Es ist ein Akt der Hoffnung, der uns daran erinnert, dass nichts – weder Krankheit noch Schmerz – unsere Verbindung zu Gott trennen kann.
Die Krankenkommunion
Trost und Wegzehrung
Wenn der Körper schwach ist und die Krankheit den Alltag bestimmt, ist es oft schwer, den Blick auf das Wesentliche zu richten. Die Krankenkommunion kommt in diesen Momenten als heiliger Trost und geistliche Nahrung, besonders für jene, die wissen, dass ihre körperliche Heilung nicht mehr möglich ist.
Sie ist nicht nur ein Akt der Stärkung, sondern auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg in das ewige Leben bei Gott. In der Eucharistie empfangen wir den Leib Christi, der uns auf unserer Reise begleitet und uns in der Stunde der Schwäche stärkt. Sie ist eine „Wegzehrung“ – ein Zeichen der göttlichen Begleitung in Krankheit und auch auf dem letzten Abschnitt des Lebens, der uns mit Hoffnung und Trost erfüllt.
Für Menschen, die nicht mehr geheilt werden können, wird die Krankenkommunion zu einem wichtigen Moment: Sie ist eine Erinnerung daran, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern der Übergang in eine neue, unendlichere Gemeinschaft mit Gott.
In diesem Sakrament erhalten wir die Kraft, den Weg zum Herrn zu gehen, getragen von seiner Liebe und Gnade.