KAB

Die KAB Witzenhausen wird 60 Jahre

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hat es sich zur Aufgabe gemacht, christliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stärken und zu schützen. Sie verfolgt sozial- und berufspolitische Ziele und bietet ihren Mitgliedern Beratung und Unterstützung im Arbeits- und Sozialrecht.

Über uns... 

In den vergangenen Jahrzehnten wurden zahlreiche Veranstaltungen, Fahrten, Pilgerreisen und Vorträge zu vielfältigen Themen durchgeführt. Gemeinschaft und geselliges Beisammensein haben dabei stets einen hohen Stellenwert eingenommen.

Die KAB steht auch für Familien – dabei ist der arbeitsfreie Sonntag unverzichtbar. Für unsere Mitglieder ist es eine Ehre, an hohen kirchlichen Feiertagen mitzuwirken und sich aktiv einzubringen. Die Ökumene spielt in der KAB ebenfalls eine bedeutende Rolle, was sich in den regelmäßigen gemeinsamen Veranstaltungen mit evangelischen Christen und ganz besonders bei den Altpapiersammlungen mit unseren Freunden aus der Baptistengemeinde zeigt.

 

Ganz besonders denken und danken wir Herrn Pfarrer Rudolf Montag, der maßgeblich an der Gründung der KAB Witzenhausen beteiligt war und von 1965 bis 1998 als erster Präses fungierte. Gemeinsam mit dem Vorstand und den Mitgliedern wurden viele Projekte auf den Weg gebracht, etwa Altkleidersammlungen und Patenschaftsprojekte weltweit. Dazu gehörten unter anderem das Versenden von Containern mit Sachspenden, Baumaterialien und Schulbedarf nach Rubya (Tansania), die Unterstützung von „Mogi das Cruzes“ in Brasilien sowie der St.-Dominics-Gemeinde in Arangamugal (Indien). Auch den Vertrieb des fair gehandelten Bio Kaffees der KAB aus Guatemala dürfen wir dabei nicht vergessen.

 

Auch Grenzgottesdienste an der innerdeutschen Grenze spielten lange Zeit eine große Rolle. So fand der erste Grenzgottesdienst der KAB Witzenhausen bereits im Jahr 1976 statt. Nach der Wiedervereinigung, beim ersten gemeinsamen Grenzgottesdienst mit unseren Freunden aus Küllstedt im Eichsfeld, am 17. Juni 1990, lagen wir uns in den Armen und ließen den Tränen der Freude freien Lauf.

In jüngerer Zeit konnten zusammen mit der Unterstützung der Witzenhäuser Ministranten auch wieder viele Veranstaltungen wie z.B. der traditionelle Maifrühschoppen, Draisine Fahrt auf der Eichsfelder Kanonenbahn, Oktoberfeste, Altpapiersammlungen, durchgeführt werden. Hierzu ein herzliches „Vergelt‘s Gott“. Ohne diese Unterstützung wäre vieles so nicht möglich gewesen.–Danke-

 

KAB – tritt ein für dich!

Andreas Kretschmer